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(Aktiv seit 15.03.2008)
Abenteuer Finnland – Zeltlager in XXL

Vom 05.07-10.07 fand in Padasjoki/Finnland (ca. 60 km von Lahti entfernt) ein Internationales Jugendfeuerwehrcamp mit über 4.100 Teilnehmer statt. 350 von diesen kamen aus Deutschland, aus insgesamt 14 verschiedenen Jugendfeuerwehren machten sie sich per Schiff, Auto und Flugzeug auf die weite Reise.



Einer unserer Kameraden begleitete die Jugendfeuerwehr Potsdam-Drewitz auf ihrem Weg ins Camp. Die Anreise erfolgte mit 2 MTW der FF Potsdam. Über Frankfurt/Oder, Warschau, Kaunas und Riga erfolgte die Anreise auf dem Landweg quer durch Polen und die 3 baltischen Staaten. Am Ziel Tallin angekommen, ging es mit der Fähre nach Helsinki, dann wurden die restlichen 150 km bis ins Camp in Angriff genommen. Nach 3 Tagen Fahrt und 1.900 km auf dem Tacho kamen wir dort gut an.



In Finnland läuft einiges anders, das mussten wir Deutschen recht schnell begreifen. Nach den ersten beiden Tagen mit Dixi-Traumtoiletten und Sparwasser-Duschen, überwog der Humor und das Motto "back to nature". Waschen im See eingeschlossen. Und das war nötig, denn die Jugendlichen hatten ein straffes Ausbildungsprogramm zu bewältigen. Ob Technische Hilfe oder Brandbekämpfung, fast alles konnten die Kids bei praktischen Übungen intensiv trainieren.



Manch einer hatte am Anfang leichte Probleme beim Einschlafen, wurde es doch erst 01.00 Uhr nachts halbwegs dunkel und bereits kurz nach 2 wieder hell. Aber nach 2 Tagen intensiven Trainings erledigte sich dieses Problems von allein. Bei einer Lager-Olympiade am Abend lautete das Motto "nass und dreckig". Das "All-Star-Team" aus deutschen Betreuern kämpfte tapfer, aber weniger um die Platzierung und mehr um das Motto zu erfüllen.



Mittwoch-Abend feuerten wir Deutschen lautstark unsere WM-Mannschaft beim Halbfinale gegen Spanien an. Über 500 Zeltlager-Teilnehmer/Innen schauten beim Public-Viewing auf Finnisch zu, wie "Sweinsteiga" und Co. um den Finaleinzug spielten. Nach 6 anstrengenden und sehr erlebnisreichen Tagen, in denen viele neue Freundschaften geknüpft und bereits bestehende ausgebaut wurden, hieß es die Heimreise anzutreten. Nach insgesamt 12 Tagen und 4.400km auf der Uhr, war man froh wieder ein richtiges Bett und vernünftige Duschen zu genießen.



Wer mehr wissen möchte, sowie reichlich Bilder:

Bericht Lauffeuer

Bericht Palotarus (Finnisch)



Text und Fotos Michael Taubert
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